Thüringen-Wahl pusht Linke, AKK rutscht ab aktuelle nachrichten
Die Landtagswahl in Thüringen klingt nach: Als Wahlsieger gewinnt die Linkspartei auch bundesweit an Zustimmung, wie das RTL/n-tv Trendbarometer zeigt. Während bei der CDU eine Diskussion über Führungsqualitäten läuft, fällt Parteichefin Kramp-Karrenbauer bei der Kanzlerfrage weiter zurück.

Thüringen-Wahl pusht Linke, AKK rutscht ab aktuelle nachrichten

Die Landtagswahl in Thüringen klingt nach: Als Wahlsieger gewinnt die Linkspartei auch bundesweit an Zustimmung, wie das RTL/n-tv Trendbarometer zeigt. Während bei der CDU eine Diskussion über Führungsqualitäten läuft, fällt Parteichefin Kramp-Karrenbauer bei der Kanzlerfrage weiter zurück.

Das Ergebnis der Landtagswahl in Thüringen wirkt sich auch auf die bundesweite politische Stimmung aus. Profitieren kann davon die Linkspartei. Nach ihrem Wahlsieg mit Ministerpräsident Bodo Ramelow in Thüringen steigt sie in der Wählergunst. Im RTL/n-tv Trendbarometer liegt die Linke nun bei 10 Prozent Zustimmung – das sind 2 Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. Die Linke war erstmals als stärkste Kraft aus einer Landtagswahl hervorgegangen.

Für CDU und SPD hingegen war die Thüringen-Wahl ein Debakel – beide verlieren nun auch bei der Sonntagsfrage an Zustimmung. Die Union fällt um einen Punkt auf 28 Prozent – neben dem schlechten Wahlergebnis in Thüringen zusätzlich beeinflusst durch die heftige Attacke des ehemaligen Unionsfraktionschef Friedrich Merz auf Kanzlerin Angela Merkel und ihren Regierungsstil.

Auch die SPD büßt einen Prozentpunkt ein. Mit 13 Prozent muss sie sich erneut mit der AfD den dritten Platz teilen. Das dürfte auch damit zusammenhängen, dass von den vier jetzt noch verbliebenen Kandidaten für die neue SPD-Spitze drei weitgehend unbekannt sind. Norbert Walter-Borjans kennen nur 15 Prozent aller Bundesbürger und auch nur 21 Prozent der SPD-Anhänger. Noch unbekannter sind Klara Geywitz und Saskia Eskens, die nur zwischen 10 und 8 Prozent aller Bundesbürger und auch nur zwischen 14 und 13 Prozent der SPD-Anhänger kennen.

Bei AfD, Grünen und FDP gibt es keine Veränderung zur Vorwoche: Die Grünen liegen bei 20 Prozent, die AfD bei 13 Prozent und die FDP bei 8 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 25 Prozent drei Prozentpunkte über der Vorwoche.

Bei der Kanzlerfrage fällt CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer weiter zurück, nachdem innerhalb der Partei eine Diskussion um Defizite in der Parteiführung entbrannt ist. Im Vergleich zur Vorwoche büßt sie zwei Prozentpunkte ein. Nun würden sich nur noch 13 Prozent für die CDU-Chefin entscheiden. An erster Stelle steht Finanzminister Olaf Scholz von der SPD mit 34 Prozent Zustimmung, der zwei Prozentpunkte zulegt. Auf dem zweiten Platz steht Grünen-Chef Robert Habeck mit unveränderten 31 Prozent.

Für die Erhebung hat Forsa in der Zeit vom 28. Oktober bis zum 1. November bundesweit 2.502 Menschen befragt.

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Quelle: n-tv.de, hul


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